Die Scharwenka Stiftung in Bad Saarow
Das Scharwenka- Haus in Bad Saarow
Wir möchten Sie über das bisher Erreichte und den beabsichtigten, weiteren Weg des derzeit größten nachhaltigen Kulturprojektes von Bad Saarow informieren. Gleichzeitig wollen wir hiermit allen danken, die sich bisher dafür eingesetzt haben und alle herzlich bitten, wenn es Ihnen möglich ist, sich weiter oder ganz neu, als Unterstützende oder Mitwirkende, als Spender oder Förderer zu engagieren.
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Was bisher geschah:
Bad Saarow hat in seiner Geschichte einer Vielzahl namhafter Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler und anderer Prominenter als Wohn- und Wirkungsstätte gedient. Von diesem Ruf lebt Bad Saarow heute noch. Vor 100 Jahren entschied sich der Komponist, Pianist und Musikpädagoge in Saarow zu wohnen. Das Scharwenka- Haus in der
Moorstrasse 3 ist das letzte im Besitz der Gemeinde und unter Denkmalschutz stehende Künstlerhaus und es ist die letzte Chance dieses für ein breiteres Kulturangebot zu retten! (s. Foto Südansicht) Die wirtschaftlichen Stärken Bad Saarows, Gesundheit, Sport und Erholung benötigen dringend der weiteren Ergänzung auf dem Gebiet der kulturellen Infrastruktur. Das soll helfen, den Kurort auf Dauer erfolgreich zu etablieren. Auf der Grundlage zahlreicher Initiativen, so u.a. des Fördervereins Kurort Bad Saarow e.V. und des Fördervereins Scharwenka Komponierhaus e.V. haben die Gemeindevertreter von Bad Saarow u.a. am 5.11.2007, 16.2.2009 und 25.5.2009 zum Scharwenka Projekt bestätigende Beschlüsse gefasst und zuletzt am 1.3.2010 einstimmig, mit einer Stimme Enthaltung, den Eigenanteil der Gemeinde von 287,3 Tausend Euro an den Rekonstruktionskosten, der auf drei Jahre aufgeteilt werden soll, als maximale Höhe beschlossen. Am 21.8.2009 wurde die
gemeinnützige Scharwenka Stiftung unter Beteiligung der Gemeinde gegründet und bei der
Landesregierung eingetragen. Das Amt Scharmützelsee hat die Entscheidungen zügig
umgesetzt. So wurde die Bauplanung unter Leitung der Saarower Architektin Carola Petzold
wieder aufgenommen und im Dezember 2009 ist der Bauantrag für die Rekonstruktion des
Hauses sowie im Januar diesen Jahres der Fördermittelantrag der Gemeinde für die
mehrfache Summe des Eigenanteils, auf der Basis positiver Vorentscheidungen, gestellt
worden.Im Vertrauen auf die Beschlüsse führte das zu einem Anwachsen des bürgerlichen
Engagements. Schon in dieser kurzen Zeit sind über 203 Tausend Euro als gezeichnetes
Stiftungskapital, als Zustiftungen und Spenden zusammengekommen. Daran sind mehr als
100 natürliche und juristische Personen (siehe www.scharwenka-stiftung.de/ Stiftung/
Spender und Förderer), mehr als 1650 Besucher der Benefizkonzerte seit 2005 und etwa 150 Kleinspender zu Veranstaltungen, in Sammelbüchsen usw. insbesondere der Fördervereine beteiligt. Allen gebührt herzlicher Dank.
Was die Stiftung soll:
Aufgabe der Stiftung ist entsprechend ihrer Satzung, die Förderung von Kunst und Kultur,
insbesondere der Musikkultur und der Musikwissenschaft, der musischen, künstlerischen
Bildung sowie der Bereicherung der Regionalgeschichte. Diese Zielsetzung ist bewusst so weit gefasst worden, um nicht nur dem künstlerischen Schaffen Scharwenkas in einem kleinen, aber ersten Musikermuseum Brandenburgs einen würdigen Rahmen zu geben, sondern darüber hinaus ein Kulturzentrum für die kulturellen Belange des gesamten Kurortes zu schaffen. Verschiedenste Veranstaltungen zur Regionalgeschichte, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen gehören ebenfalls zum Programm. Es wäre daher völlig verfehlt, das Projekt ausschließlich auf seinen Namensgeber reduzieren zu wollen. Bad Saarow braucht ein Kulturforum/ Kulturhaus für alle interessierten Vereine, Initiativen, Bürger und Gäste! Aufgabe der Stiftung ist es weiterhin den Betrieb und den Unterhalt der Einrichtung nach der Rekonstruktion ohne ständige Belastungen des Gemeindehaushalts zu sichern. Dazu dienen in der Zukunft der Ertrag aus dem Stiftungskapital, aus Spenden, Zuwendungen und Sponsoring der Wirtschaft. Sie entscheiden über die Qualität und den Umfang des kulturellen Programms. Bereits heute kann die Stiftung auf einen großen Pool ehrenamtlich tätiger Unterstützer aus den Reihen der Fördervereine zurückgreifen, die in der Anfangsphase auch am Wochenende eine Öffnung des Hauses gewährleisten.
Wie die Rekonstruktion gesichert wird:
Die Rekonstruktion und Umwidmung des Scharwenka -Hauses ist mit 777 T€ brutto
veranschlagt. Die Finanzierung ist unter der Vorraussetzung, dass die Zuweisung der
beantragten Fördermittel, die in Höhe von 75 % der netto Gesamtbaukosten an die
Gemeinde erfolgt und bei Einordnung des gesetzlich vorgeschriebenen Eigenanteils der
Gemeinde von 25 % der netto Gesamtbaukosten in den Haushalt über 3 Jahre verteilt,
gesichert. Erinnert sei hier daran, dass etwa 50 % der Grundstücksfläche des Scharwenka
Anwesens, welche nicht unbedingt für die Aufgaben des Kulturforums benötigt werden (ca.
2.500 qm), zur Veräußerung durch die Gemeinde zugunsten ihres Haushalts vorgesehen ist.
Die Stiftung ist bei der Museumsausstattung, dem Zaun und den Gartenflächen beteiligt.
Der Fördermittelbescheid wird noch für dieses Jahr erwartet, erst dann darf mit den
Bauleistungen begonnen werden. Und erst dann werden die Jahresanteile der Eigenmittel
insgesamt fällig. Unabhängig davon sind bereits Arbeiten durchgeführt worden. Sie
beinhalten die Bauplanung, die notwendigen Bau- und Holzgutachten, den Zaun sowie
Sicherungsmaßnahmen am und im Haus in einem Gesamtwert von ca. 25 T€.

Arbeitsgruppen
für die Bauvorbereitung und Bauablauf, für die Ausstellungen/ Ausstattung sowie für die
Außengestaltung des Grundstücks, zusammengesetzt aus Vertretern der Stiftung, des
Fördervereins, der Gemeinde und der Ausführenden werden den Prozess begleiten.
Das Haus verbleibt auch nach der Rekonstruktion im Eigentum der Gemeinde. Würde die
Rekonstruktion nicht wie beschlossen finanziell abgesichert, wäre in diesem Fall die
Gemeinde als Eigentümerin gesetzlich verpflichtet, dass unter Denkmalschutz stehende
Objekt ausschließlich aus Eigenmitteln zu erhalten.
Wo kann man Näheres erfahren:
Über Xaver Scharwenka erfahren Sie mehr durch das Buch: Eberhard Geiger „ Wer war Xaver Scharwenka“ Bad Saarow 2009, Herausgeber Förderverein Kurort Bad Saarow e.V. 78 Seiten, Zahlr. Abb. Preis: 9,90 € (s. Foto d. Buchdeckblattes ). Zu beziehen u.a. über den Förderverein, der Stiftung und bei der Gästeinformation im Saarower Bahnhof.
Sie können weitere Details erfahren oder auch Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklären beim
Vorstand und dem Kuratorium der Scharwenka Stiftung, Moorstrasse 3, 15526 Bad Saarow.
www.scharwenka-stiftung.de und email info@scharwenka-stiftung.de
Für ein persönliches Gespräch steht der Geschäftsführer der Stiftung,Peter Wachalski email: wachalski@scharwenka-stiftung.de ,Tel. 03363159181 Fax 03363159182 zur Verfügung.
Für Spenden, die mit Steuerfreistellung bescheinigt werden können, stehen folgende Konten der Scharwenka Stiftung bei der Sparkasse Oder- Spree BLZ 170 550 50 zur Verfügung: für Spenden und Zuwendungen Kto 3000 200 206 und für Zustiftungen Kto 3000 100 104
Der Förderverein Kurort Bad Saarow e.V. sammelt ebenfalls weiter „Notenspenden für das Kulturforum“ auf seinem Konto 3702 577 768 bei der Sparkasse Oder-Spree BLZ 170 550 50, Codewort: „Scharwenka“ und Kleinspenden u.a. bei Veranstaltungen, Literaturverkauf und in Sammelboxen (u.a. im Ausstellungsraum im Bahnhof). Die Notenspender werden auf einer Stele am Scharwenka- Haus sichtbar dargestellt.